JAKOB beim Jugendsymposium in Polen

JAKOB beim Jugendsymposium in Polen

Die Europäische Bischofskonferenz (CCEE) lud vom 20. bis 23. Oktober 2022 zum internationalen Jugendsymposium in Krakau ein. Die Koordinierungsstelle JAKOB der österreichischen Bischofskonferenz entsandte Nationalkoordinator Bernd Bogensberger und Dora Goda von Radio Maria.

Unter dem Motto „Steh auf! Christus ruft dich“ trafen Bischöfe mit Jugendlichen und Vertretern der verschiedensten Jugendorganisationen der katolischen Kirche aus ganz Europa zusammen, um im gemeinsamen Austausch das nachsynodale apostolische Schreiben „Christus Vivit“ auf praktische Weise aufzubereiten. Geplant war dieses Treffen schon für das Jahr 2020, anlässlich des 100sten Geburtstag von Johannes Paul dem II; doch wegen der Pandemie wurde es immer wieder verschoben.

Das Symposium gab den Jugendlichen viel Raum selber zu erzählen; ihre Eindrücke und Analysen zu schildern und ihre Vorschläge und Forderungen an die Hirten der Kirche heranzutragen. Besonders betont wurde dabei die Wichtigkeit vom freundschaftlichen Umgang mit den Jugendlichen. „Erst wo Jugendliche geliebt und ernstgenommen werden, kann Vertrauen entstehen; kann eine Atmosphäre geschaffen werden, wo Fragen gestellt werden.“, lautet die Zusammenfassung einer Gruppenarbeit, in dem Teile von Christus Vivit diskutiert wurden. „Denn Jugendliche haben Fragen; Fragen an den Glauben und Fragen an die Kirche“. Und diese Fragen müssen ernstgenommen und auch beantwortet werden.

Den Rahmen und die Orientierung aller Diskussionen gab das gemeinsame Gebet. Die Teilnehmer versammelten sich zum gemeinsamen Stundengebet, zur Anbetung und zur Feier der Heiligen Messe. Ein besonderer Höhepunkt des Symposiums war am Samstagnachmittag der Besuch beim Grab und im Kloster der hl. Schwester Faustyna. Im Anschluss wurde – an seinem Gedenktag, dem 22. Oktober – eine Festmesse zu Ehren des hl. Papstes Johannes Paul II. in seiner Krakauer Gedenkstätte gefeiert.

In diesem Rahmen durften für Österreich auch zwei Projekte – der Vocation Music Award und die Jugendaktion von Missio – als funktionierende Beispiele für Jugendarbeit in der Kirche von JAKOB vorgestellt und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert werden.

Das Treffen in Krakau war sowohl für die europäischen Bischöfe als auch für die Teilnehmer Stärkung und Ermutigung. Die am Jugendforum der europäischen Bischofskonferenz ausgearbeiteten Themenfelder werden im aktuellen Arbeitsjahres in Kleingruppen weiterbehandelt, um sie dann in konkrete Schritte umzusetzen.

Das war die JAKOB-Klausur 2022!

Das war die JAKOB-Klausur 2022!

Vom 14. bis 16. Oktober 2022 trafen sich über 30 Vertreterinnen und Vertreter aus dem JAKOB-Netzwerk, Jugend- und Bewegungsbischof Stephan Turnovszky und einige Verantwortliche aus den Diözesen aus ganz Österreich zur diesjährigen JAKOB-Klausur! Das Thema war heuer „Ich-Du-Wir, Gesund miteinander wachsen„. Das DU und WIR stand dabei alle drei Tage der Klausur im Haus Subbiaco in Kremsmünster spürbar im Vordergrund und wurde bei allen Programmpunkten ausführlich behandelt.

Angelika Hirschenberger die Geschäftsführerin von JAKOB sprach über das wichtige und für alle Netzwerk-Mitglieder unbedingt anzuwendende Konzept gegen Missbrauch und Gewalt der österreichischen katholischen Kirche, Weihbischof Stephan Turnovszky gab mehrere Impulse bei dem er auf das gute Miteinander in einer Organisation und in der Arbeit einging und die Hauptreferentin Alexandra Wanker erarbeitete mit den Teilnehmenden mittels vielen praktischen Beispielen und einer mitreißenden Authentizität, das schwierige Thema „geistlicher Missbrauch“ und wie wir alle gesund miteinander umgehen und leben können.

An allen drei Tagen stand natürlich das gemeinsame Gebet, die Feier der Heiligen Messe und der persöniche Austausch untereinander und mit Gott im Vordergrund. Es freute alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr wieder persönlich zusammen zu kommen und Freude am WIR zu haben.

Die beiden „Abende der Freundschaft“ und die durchgehende Nachtanbetung unseres HERRN von Freitag auf Samstag waren dabei sicherlich Highlights der Klausur und wurden begeistert angenommen!

Das Team von JAKOB bedankt sich besonders bei Schwester Elisha und ihrem Team für die herzliche Aufnahme in ihrem Haus und die schmackhafte Verpflegung, sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die gelungene und eindrucksvolle Klausur 2022.

Wir freuen uns schon auf die nächste Klausur vom 13. bis 15. Oktober 2023!

Kooperation mit der Jugendaktion

Kooperation mit der Jugendaktion

Mit viel Freude dürfen wir euch bekannt geben, dass JAKOB ab jetzt stolzer Kooperationspartner der „Jugendaktion“ von Missio Österreich ist.

Unter dem Motto „Tu Gutes für Dich und mich“ engagieren sich jedes Jahr tausende Kinder und Jugendliche in Österreich für Kinder und Jugendliche in Not. Bereits seit über 40 Jahren bietet Missio Österreich mit der landesweiten Jugendaktion eine Plattform für junge Menschen, sich für globale Solidarität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung einzusetzen.

Durch den Kauf und Verkauf fair gehandelter Produkte setzt ihr ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit und tut Gutes für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Der Reinerlös der Jugendaktion 2022 kommt Kinder- und Jugend-Hilfsprojekten in der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbien, Tansania,
Binnenflüchtlingen in der Ukraine sowie Nachhaltigkeitsprojekten der Katholischen Jugend Österreich zugute.

 

Wir von JAKOB lieben genau diese Vielfalt innerhalb der katholischen Kirche! Durch unsere vier Hauptaufgaben – wahrnehmen, vernetzen, einbringen, kommunizieren – tragen wir wesentlich zur Förderung und Sichtbarkeit von jungen Menschen innerhalb der Kirche sowie Gesellschaft bei.

Die Geschäftsführerin von JAKOB Angelika Hirschenberger meint dazu: „Diese Vielfalt der Kirche sichtbar zu machen und aktiv zu gestalten, verbindet JAKOB mit den wichtigen Anliegen der Jugendaktion von Missio Österreich. Durch Gebet, Wort und Tat connecten wir uns mit der Weltkirche und erleben, was Solidarität bewegen kann. Jeder kleinere und größere Beitrag ist wichtig!

Sei dabei und bestelle gleich jetzt im Online-Shop der Jugendaktion leckere Schokopralinen, Happy Blue Chips und kostenloses Infomaterial.

Neuer Mitarbeiter

Neuer Mitarbeiter

Liebe Interessierte und Freunde von JAKOB!

Mein Name ist Bernd Bogensberger und ich freue mich sehr der neue Nationalkoordinator von JAKOB zu sein und Mirjam Wailzer während Ihrer Karenz zu vertreten! Ich wohne mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Wien und habe zuletzt einige Jahre als Pfleger in einem Altenheim in Wien gearbeitet. In den vergangenen Monaten habe ich den Ruf verspürt mich auch beruflich für den HERRN zu engagieren und so bin ich überaus dankbar jetzt bei JAKOB gelandet zu sein!

Meine Aufgaben werden ab sofort neben der Unterstützung für die Geschäftsführung auch sein, die Website und die diversen Social Media Plattformen zu betreuen, den Newsletter an euch zu senden und das Weltjugendtreffen in Lissabon im nächsten Jahr für die österreichischen Gruppen vorzubereiten und zu betreuen. Ich freue mich mit euch in Kontakt zu kommen und die vielen großartigen geistlichen Bewegungen in Österreich näher kennen zu lernen!

Die Weltjugendtags-Nationalkoordination

Die Weltjugendtags-Nationalkoordination

WJT-Nationalkoordination

Wer ist sie und was macht sie eigentlich

Der internationale Weltjugendtag ist als größte Jugendveranstaltung der Welt ein wichtiger Teil unserer Arbeit bei JAKOB. Ziel des Weltjugendtags ist es, die junge Weltkirche, die Gemeinschaft der jungen Glaubenden zu feiern und den Teilnehmern eine ganz einzigartige Begegnung mit Gott zu ermöglichen. Um österreichweit den Weltjugendtag gut organisieren und koordinieren zu können, gibt es daher die WJT-Nationalkoordination. Die besteht zumeist aus zwei Personen, jeweils einer Person der Katholischen Jugend Österreichs (KJÖ) und einer von JAKOB. Während die KJÖ die Gruppenfahrten der Diözesen und KJ-Gruppen koordiniert, ist JAKOB für jene der Gemeinschaften, Bewegungen und Ordensgruppen zuständig. An den allermeisten Dingen arbeiten die Nationalkoordinatoren zusammen.
Die Arbeiten im Vorfeld des Weltjugendtags sind die Hauptaufgabe der Nationalkoordination. Dazu gehören das Planen und Organisieren, das Informieren und Bewerben und das in Kontakt Bleiben und Vernetzen. Die Auflistung unten gibt euch ein Gefühl dafür, wie viel es für so einen WJT eigentlich zu bedenken und zu planen gibt.

Planen und Organisieren

  • Budgetplanung und -beantragung
  • Österreichische Gruppenfahrten sammeln und koordinieren
  • Vortreffen für Fahrtleitern organisieren
  • Mitarbeit bei Übersetzungen: Pilgerbuch, WJT-Gebet, …
  • Erstellung von Gebetskärtchen und Werbematerial
  • Pilgerpakete inkl. Inhalt planen und organisieren
  • Verhältnisse im Austragungsland auskundschaften
  • Österreichertreffen vor Ort organisieren
  • Katechesen der österreichischen Bischöfe zur  Vorbereitung auf den WJT organisieren
  • Katechesen für die Tage vor Ort organisieren
  • Notfallplan erstellen

Informieren und Bewerben

  • Leiter und Leiterinnen der Gruppenfahrten auf dem aktuellen Stand halten
  • Über soziale Medien und Webseite informieren und WJT-Geist verbreiten
  • Den WJT in Schulen, auf Veranstaltungen, in Bewegungen und Pfarren bewerben

In Kontakt Bleiben und Vernetzen

  • Besuch der internationalen Vorkonferenz in Rom
  • In regelmäßigem Kontakt mit dem Dikasterium in Rom und dem Organisationskomitee des Austragungslandes bleiben
  • Austausch mit anderen Nationen zur Inspiration und Vernetzung
  • Kontaktstelle für Bewegungen (JAKOB) und diözesane Gruppen (KJÖ) sein

Die Nationalkoordination während des Weltjugendtags

Während des Weltjugendtages geht es hauptsächlich darum, aktuelle Probleme zu lösen, für Notfälle erreichbar zu sein und so für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Zusätzlich werden Beiträge auf Social Media gestellt und geteilt. Das ermöglicht den Zuhausegebliebenen mit dabei zu sein und lässt sie den WJT-Geist spüren.

Die Nachbereitung des Weltjugendtags

Hier gilt es, die Organisation und den Ablauf des Weltjugendtages zu evaluieren und diese Evaluation an das Dikasterium für Laien, Familien und Jugend in Rom bzw. an das Organisationskomitee des Austragungslandes weiterzuleiten. Dies geschieht bei der Nachkonferenz, die zugleich die Vorkonferenz des nächsten WJT ist. Nicht zuletzt wird auch eine Bilanz aus allen finanziellen Ein- und Ausgaben erstellt.

Regionale Weltjugendtage

In den Jahren zwischen den internationalen Weltjugendtagen gibt es regionale Weltjugendtage. In Österreich fanden diese bisher hauptsächlich in der Erzdiözese Wien in Form des „Diözesanen Weltjugendtags“ statt.

Wie ihr seht – es gibt viel zu tun für so einen Weltjugendtag und die Aufgaben sind sehr vielseitig! Doch gerade das macht die Aufgabe so spannend und abwechslungsreich.

In allem bleibt das Gebet die ausschlaggebende Kraft für gutes Gelingen und soll alle Vor- und Nachbereitungen begleiten. So wird der Weltjugendtag für die Teilnehmenden und die Organisatoren zu einem Highlight, das für lange Zeit in Erinnerung bleibt. ????

Das war unser Jakob Vernetzungstreffen

Das war unser Jakob Vernetzungstreffen

Online und ein voller Erfolg

Gelungen war es definitiv, unser etwas anders abgehaltenes JAKOB-Treffen am 1. Oktober 2020.
Neben ein paar Wienern, die in persona vor Ort waren, waren bei unserem ZOOM-Vernetzungstreffen viele von euch am Bildschirm aktiv dabei.
122 Personen verfolgten den anschließenden Gebetsabend mit Weihbischof Stephan Turnovszky live! In unter 24 Stunden stieg die Zahl der Aufrufe bereits auf über 1000. Falls ihr nicht dabei sein konntet – HIER gibt’s den Mitschnitt zum Nachschauen.
Zwar konnten unsere ehemalige Geschäftsführerin Maria Jungk aufgrund von Krankheit und Peter Karkosch aus Salzburg nur vom Bildschirm aus anwesend sein. Dafür ganz frisch vorne dabei: Unsere neue Geschäftsführerin Angelika Hirschenberger! Sie hatte am 1. Oktober ihren ersten offiziellen Arbeitstag und wir freuen uns sehr, dass sie nun Teil des JAKOB-Teams ist. ????

Alles in allem war es ein tolles, aufschlussreiches Treffen. Wir freuen uns, von so vielen von euch (und euren Bewegungen) gehört zu haben und hoffen, euch auch bald wieder persönlich zu begegnen.